Robert Herder Windmühlenmesser – Kochmesser aus Solingen

Das Unternehmen wurde im Jahre 1872 von Robert Herder in Solingen gegründet. Im Zeichen der Windmühle werden seitdem die Messer von außergewöhnlicher Qualität und Form gefertigt . Es gibt nur wenige Produkte, die heute noch genauso hergestellt werden, wie vor hundert Jahren. Immer wieder hat es Versuche gegeben, das klassische Küchenmesser zu verbessern. Letztlich aber sind Form und Materialbeschaffenheit bis heute unverändert geblieben, weil sie nicht verbessert werden können. „Dünn, derb, nagelgehend“ – auch nach 130 Jahren gilt diese Maxime der Gründerzeit. Viele der besten Handschleifer Solingens haben in den 128 Jahren des Bestehens von Robert Herder hier ihr scharfes Handwerk gezeigt. Einer der Besten ist W. Fehrekampf. Er gehört zu den wenigen wahren Schleifmeistern, die die traditionelle Solinger Schleiftechnik bis heute noch beherrschen. Von ihm kommen die feinen „blaugepließteten“ Messer und die Kirschbaum-Serie. Die aufwendigste der traditionellen Solinger Schleiftechniken. Man erkennt eine solche Klinge an der Lichtbrechung, die sich in den feinen Schleifschrammen als bläulicher Regenbogenschimmer darstellt.
Die Klingen der Kirschbaumserie sind im „Solinger Dünnschliff“ geschliffen.Die Griffe werden beschliffen und feinpoliert. Es werden keine chemischen Versiegelungsmittel verwendet. Dadurch bleiben sie natürlich und lebensmittelecht.

In Deutschland galt Kirschbaumholz schon immer als bewährtes Holz für hochwertige Messergriffe. Seit dem Einzug der industriellen Fertigung und der Kunststoffe ist es jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei zeichnet es sich durch ein angenehm warmes Gefühl, seine Griffigkeit und schöne Maserung aus.